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Erik.Weltmeisterin - Lotus Film dreht in Kärnten

Markus Freistätter, Erik(a) & Reinhold Bilgeri, Regisseur © Tina Wirth

Erik(a) Schinegger war in den 1970er Jahren eine Skisensation, die in späterer Folge zu einem beispiellosen Skandal in der Presse wurde. Als Erika wurde sie gefeiert, als neu entdeckter Erik verstoßen und des Betrugs bezichtigt. Eine Geschichte aus dem Leben, über die Ungerechtigkeit der Natur, die Tabuthemen der 1970er-Gesellschaft und den Österreichischen Skiverband.

Jetzt wird dieses außergewöhnliche Schicksal von Lotus Film Wien und Zeitsprung Pictures Köln verfilmt. Am 11. März fiel die erste Klappe für die österreichisch- deutsche Kino-Koproduktion „Erik. Weltmeisterin“ (AT).
Drehbuch: Dirk Kämper, Kamera: Carsten Thiele, Schnitt: Karin Hartusch, Produzenten: Tommy Pridnig, Peter Wirthensohn, Michael Souvignier, Till Derenbach.

Der Film erzählt die Geschichte der Kärntner Abfahrtsweltmeisterin von 1966, Erika Schinegger, bei der sich vor den olympischen Spielen 1966 in Grenoble bei medizinischen Voruntersuchungen herausstellte, dass sie genetisch gesehen ein Mann ist. Als vermeintlich weibliche Skirennläuferin jedoch machte sie zuvor Karriere. Erika fuhr sich mit ihren Skiern an die Weltspitze und auf den Gipfel der Hoffnungen ihres Skiverbandes. Auch wenn manch einer ahnte, dass da etwas nicht ganz richtig läuft. Der Triumph hielt bis zu dem Tag an, an dem auch im Skisport der sogenannte „Sex-Test“ eingeführt wurde. Die Meldung war ein Riesen-Skandal, eine Sensation, und für Erika der Untergang: Ende der Karriere im jungen Alter von 19 Jahren. Zudem lag der Verdacht nahe, sie und ihr Verband hätten absichtlich betrogen. Der ÖSV versuchte alles zu vertuschen, machte Druck, sie solle sich zum „echten“ Mädchen operieren lassen. Dann wäre wieder alles in Ordnung, dann könne sie ihre Medaille behalten. Und der Verband wäre fein raus.

Regisseur Reinhold Bilgeri über Erik Schinegger und seine Geschichte:

Es ist die Geschichte eines vermeintlich gebrochenen Helden, der als Frau und als Mann gelebt hat, die Geschichte eines Traumatisierten, der durch zwei Höllen gehen musste, durch seine persönliche und viel schlimmer, durch die Hölle der Öffentlichkeit. Es ist die Geschichte der Ohnmacht und Hilflosigkeit einer Gesellschaft, die von ihren Tabus entlarvt wird, eine Geschichte von Intoleranz, Vorurteilen und Scheinheiligkeit, ausgetragen auf den Schultern eines stigmatisierten Teenagers, der nur eines wollte : schnell Skifahren.

Vielleicht war sein Überleben und schließlich der beeindruckende Kraftakt, sein Leben wieder ins Lot zu bringen, der größte Sieg seines Lebens.

Unter der Regie von Reinhold Bilgeri spielen Marianne Sägebrecht, Cornelius Obonya, Lili Epply, Ulrike Beimpold, Rainer Wöss, Hary Prinz und viele andere. Die Hauptrolle, Erik/Erika, übernimmt der junge Schauspieler Markus Freistätter. Gedreht wird bis Ende April teilweise an Originalschauplätzen in Kärnten wie Sankt Urban und Umgebung, andere Spielorte sind das Skigebiet Gerlitzen und Lavamünd. Weitere Drehorte sind Wien und Innsbruck.

Das Projekt kommt mit Unterstützung der Carinthia Film Commission, dem Österreichischen Filminstitut, ORF Film/Fernseh-Abkommen, SWR, Filmfonds Wien, FISA – Filmstandort Austria und dem FFF Bayern zustande.

Die voraussichtliche Fertigstellung des Films ist mit Ende 2017 und der Kinostart mit 2018 geplant. 

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