Einblick zu den Dreharbeiten

Die Dokumentar-Serie für Servus TV und ARTE von neue artfilm führt in fünf Bergdörfer der Alpen mit einzigartiger Bauernarchitektur und Geschichte. Ihre Bewohner versuchen mit altem Wissen und neuen Ideen diese Dörfer lebendig zu halten. Ein Leben zwischen Tradition und Aufbruch.

Österreich hat seit letztem Jahr den Vorsitz der Alpenkonvention übernommen - unter dem Motto „Schützen und Nützen“. Diese beiden Oberthemen wollen auch wir in den Mittelpunkt unserer Doku-Serie stellen.

Auch die Rolle der Frauen in den Bergregionen ist ein Thema. Wie Frauen Aktivitäten im Alpenraum ökologisch, ökonomisch und kulturell prägen, aufrechterhalten und verbessern und wie sie sich dafür vernetzen.

Synopsis

Die Alpen sind Heimat von mehr als 14 Millionen Menschen. Ihre Bewohner haben oft jahrhundertelang darum gerungen, der Natur geschützten Lebensraum abzutrotzen. In den vergangenen Jahren haben jedoch viele Menschen ihrer Heimat in den Bergen den Rücken gekehrt, viele Dörfer drohten zu veröden. Doch der Trend hat sich gedreht. Neue Bewohner siedeln sich in den alten Mauern an, versuchen, sie mit Leben zu füllen und gleichzeitig die alten Traditionen zu bewahren. Dabei bekommen sie Unterstützung. In der „Alpenkonvention“ haben die acht Alpenländer den Schutz der Alpen und die Sicherstellung einer nachhaltigen Entwicklung postuliert, um diesen einzigartigen Lebensraum auch in Zukunft zu sichern. Die Sendereihe zeigt, wie die Menschen sich in einer oft schroffen und rauen Landschaft eine Heimat schaffen.

In Kärnten, in den Karawanken zeigen wir ein lebendiges Beispiel für das Überwinden von Grenzen. Das kleine zweisprachige Bergsteigerdorf Zell/See ist seit geraumer Zeit ein Muster der Völkerverständigung zwischen slowenischen und österreichischen Bergbewohnern. 

Mit dabei: 

Seppi Dabringer (Kameramann), Johannes Stelzl (Ton), Catharina Kleber (Autorin), Wilma Pradetto & Dr. Stefan Pannen (Proudzenten)

ProtagonistInnen: Vida Matk, Philip Matk und Zdravko Haderlap